Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wie viel Überschuss Sie selbst nutzen und wie wenig Sie abregeln müssen.
Der wunde Punkt der Nulleinspeisung ist das Abregeln. Jede Kilowattstunde, die die Anlage erzeugen könnte, aber wegen der 0-Watt-Grenze nicht erzeugen darf, ist verloren. Besonders an sonnigen Tagen mit niedrigem Verbrauch – etwa wenn tagsüber niemand zu Hause ist – wird so viel Solarpotenzial verschenkt. In diesen Fällen kann die Überschusseinspeisung trotz niedriger Vergütung unterm Strich mehr bringen als reines Drosseln.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| weniger Bürokratie rund um die Einspeisung | abgeregelter Überschuss geht verloren |
| maximaler Fokus auf Eigenverbrauch | ohne Speicher schnell viel ungenutztes Potenzial |
| Anschluss auch bei vollem Ortsnetz möglich | keine Einnahmen aus Einspeisung |
| unabhängiger von der Vergütungsentwicklung | Regeltechnik muss zuverlässig funktionieren |
Ob sich Nulleinspeisung lohnt, hängt fast vollständig davon ab, wie viel des erzeugten Stroms Sie selbst nutzen. Zwei Stellschrauben helfen:
Erst wenn der Überschuss möglichst vollständig im Haus landet, ist die 0-Watt-Grenze keine Verschwendung mehr, sondern nur noch die letzte Sicherheitsschwelle. Genau hier setzt ein Energiemanagement an.
Das Soluxion HEMS steuert Speicher, Wärmepumpe und Wallbox automatisch nach Ihrem Solarüberschuss. So steigt die Eigenverbrauchsquote und die Nulleinspeisung kostet kaum noch Ertrag. Basis ist die Open-Source-Software evcc, mit über 550 unterstützten Geräten, lokal und ohne Cloud-Zwang.
Allgemeine Information ohne Gewähr, keine Wirtschafts-, Rechts- oder Steuerberatung. Die Wirtschaftlichkeit hängt vom Einzelfall ab (Anlagengröße, Verbrauch, Strompreise, Vergütung).